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26. Mai 2026·WM 2026KaderMessiNeymar

WM 2026: Diese Stars sind dabei — und diese fehlen

Messi, Neymar, Pulisic, Pochettino-Überraschungen: Die spannendsten Kader-Entscheidungen vor der WM 2026 im Überblick — Stand 27. Mai.

von Wettify Team

Bis zum 1. Juni müssen die finalen 26er-Kader bei der FIFA eingereicht sein, am 2. Juni werden sie offiziell veröffentlicht. Viele Verbände waren schon vor der Frist dran — und einige Entscheidungen haben für mehr Diskussionen gesorgt als andere. Hier der Stand, der über die WM 2026 mitentscheiden könnte.

Argentinien: Wartet Messi noch ab?

Lionel Messi, mittlerweile 38 Jahre alt, steht im vorläufigen Kader Argentiniens — eine endgültige Zusage hat er aber öffentlich noch nicht gegeben. Sein Vertrag bei Inter Miami läuft bis Dezember 2026, körperlich ist er in dieser Saison wieder besser unterwegs als zuletzt. Ein Verzicht aus eigenem Antrieb ist nicht völlig ausgeschlossen, gilt aber als unwahrscheinlich. Wenn er spielt, wäre es seine sechste Weltmeisterschaft — Rekord, gemeinsam mit niemandem.

Spannend in der Albiceleste: die Verteidigung. Lisandro Martínez fällt nach Knie-OP aus, was Lionel Scaloni zwingt, in der Innenverteidigung neue Lösungen zu finden. Hier liegt — aus unserer datenbasierten Sicht — die grösste Schwachstelle des Titelverteidigers.

Brasilien: Neymar ist zurück

Neymar Júnior kehrt nach einer mit Knie- und Oberschenkelverletzungen durchsetzten Saison bei Santos in die Seleção zurück. Es war lange offen, ob Trainer Dorival Júnior ihn nominiert — die Form sprach nicht immer dafür, der Name schon. Dass er jetzt im Kader steht, ist eine Wette auf seine Erfahrung in K.O.-Spielen. Brasiliens junge Achse (Vinicius, Rodrygo, Endrick) bekommt damit den erfahrensten Spielmacher der letzten Generation an die Seite gestellt.

USA: Pochettinos überraschungen

Gastgeber USA hatte unter Mauricio Pochettino am meisten zu beweisen — und auch am meisten zu erklären. Im finalen 26er-Kader:

  • Stammkraft 2022 bleibt: Christian Pulisic, Weston McKennie, Tyler Adams
  • Neu dabei: Folarin Balogun, Alex Freeman, Matt Freese, Chris Richards
  • Auffällige Streichungen: Tanner Tessmann und Diego Luna — beide hatten im Qualifikationszyklus konstante Einsatzzeit

Die Streichung von Tessmann und Luna sorgt in der US-Presse für die meiste Aufregung. Pochettinos Linie: Erfahrung in Druck-Spielen sticht Form-Tabellen.

Spanien: Yamal & die Kontinuität

Spanien hat seinen Kader bereits offiziell verkündet. Luis de la Fuente setzt auf die Generation, die schon die EM 2024 gewonnen hat — mit Lamine Yamal und Nico Williams auf den Flügeln und Rodri (wenn fit) im Zentrum. Wenig Überraschungen, viel Vertrauen in die jüngste EM-Sieger-Elf.

Marokko & die afrikanischen Hoffnungen

Marokko hat am 26. Mai seinen Kader veröffentlicht — nach dem WM-Halbfinale 2022 ist die Erwartungshaltung gross. Hakim Ziyech, Achraf Hakimi, Sofyan Amrabat: das Gerüst der Halbfinal-Elf steht. Marokko gilt für viele Analytiker als Top-Geheimtipp im Wettbewerb — auch unser Modell rechnet ihnen ernsthafte K.O.-Runden-Chancen aus.

Niederlande, Kanada, Südafrika

Die Niederlande haben heute (27. Mai) ihren Kader verkündet — Ronald Koeman setzt auf die Mischung aus Erfahrung (Van Dijk, De Jong) und Tempo (Xavi Simons, Brian Brobbey).

Kanada folgt am 29. Mai, Südafrika ist heute dran. Die meisten europäischen Top-Verbände werden bis zum 31. Mai nachziehen.

Deutschland: Wenig Lärm, viel Konzentration

Wenig spektakulär — das ist die deutsche WM-Vorbereitung 2026 bisher. Nagelsmann setzt auf die EM-2024-Achse. Das einzige offene Personalthema: der Sturm. Kai Havertz fehlt verletzungsbedingt, Niclas Füllkrug ist über 30 und nicht in Top-Form, jung-und-bewährt wäre ein Wort, das Hofmann Mehrwert bringen könnte. Endgültige Klarheit gibt es vermutlich erst in den finalen Testspielen.

Was dieser Kader-Marathon für die Tipps bedeutet

Aus Sicht eines datenbasierten Modells ist die Phase kurz vor Kader-Bekanntgabe die instabilste der ganzen WM-Vorbereitung. Eine späte Ausladung eines Schlüsselspielers (Verletzung im letzten Test, Privatentscheidung) kann die Quote für eine Nation um 1–3 Prozentpunkte schieben.

Unser Tipp deshalb: Wer in der Vorrunde auf Aussenseiter oder Mittelfeld-Nationen tippen will, sollte nach der offiziellen Kader-Verkündung am 2. Juni nochmal über die aktuellen Empfehlungen schauen — bis dahin bewegen sich die Wahrscheinlichkeiten täglich.

Wir melden uns mit einem detaillierten Gruppen-Preview zurück, sobald alle 48 Kader stehen.